Geschlossen

ich suche einen Drehbuchautor

Fritz Hornschuch, Sohn einer Textildynastie in Nordbayern kommt mit 26 Jahren nach Kulmbach und baut innerhalb weniger Jahre eine kleine Spinnerei zu einem Marktführer auf. Mit 3.500 Arbeitskräften, mit neuesten Maschinen. Es entstehen Arbeitersiedlungen, Freizeiteinrichtungen, eine Privatvilla mit mehreren 1.000 qm Land. Hornschuch in ein Automobilfan, fährt aber nie selbst, sondern beschäftigt einen Chauffeur. Dieser und seine spätere Frau werden zu seinen persönlichen Beratern. Gegenspieler ist ein leitender Ingenieur, der im Entnazifizierungsprozess gegen Hornschuch aussagt, der selbst bei einem schweren Unglück im Werk (bei dem 70 % der Gebäude abbrennen) körperlich und seelisch gezeichnet wird. Hornschuch ist mit General Ludendorff befreundet und so ist es nur eine Frage der Zeit, bis Hornschuch selbst die Nähe zu den Nationalssozialisten sucht. Erzählt wird die Geschichte Horschuchs, von 1900 bis 1946, über das Verhör, das von Lieutenant Colonel Perry b. Lambson, dem Militärbeauftragten der US-Administration, also Vorbereitung auf den Prozess gegen Geheimrat Dr. Hornschuch, in der Villa geführt wird. In Rückblenden erzählen seine Frau Minnalotte, sein Gegenspieler, der Chauffeur, ein jüdischer Wirt (den Hornschuch entgegen dem ausdrücklichen Willen der Nazis vor der Verschleppung in ein KZ geschützt hat) die Geschichte Hornschuchs. Es geht um ein Stück deutscher Textilgeschichte, es geht um Rohstoffknappheit und Ideenreichtum während zweier Weltkriege, es geht um den Einfluss der Nationalsozialisten auf deutsche Unternehmer, es geht um Sozialleistungen denen nicht einmal die große Familie Krupp das Wasser reichen konnte. Es geht um einen Menschen der im Laufe seiner eigenen Geschichte den wahren Wert seiner Mitarbeiter erkennt und es geht um einen Menschen, der mit Ende des 2. Weltkrieges alles verliert und nie mehr in seine Werke zurückkehrt. Und es geht um die Menschen, die ihn beeinflusst haben, die gegen ihn gekämpft haben und mindestens genauso viel verloren haben wie Hornschuch selbst. Und es geht um die außergewöhnliche Freundschaft zu seinem Chauffeur. Erzählt anhand einer Persönlichkeit, die es wirklich gab und die Textilgeschichte geschrieben hat.

Filmwerk Bayern plant diesen dokumentarischen Spielfilm noch ab Sommer 2021 zu produzieren. Als Drehorte stehen Teile der ehemaligen Spinnereien in Oberfranken, die im Original erhaltene Villa des Unternehmers Hornschuch, der Ortsteil Hornschuchhausen selbst, ein Gutshof uva. original Schauplätze zur Verfügung. Der Cast steht größtenteils bereits. Die Themen der Dokumentationen sind komplett erarbeitet. Die Geschichten werden auch anhand der 488 Seiten starken Spruchkammeraufzeichnungen erzählt. Den US-Offizier gab es wirklich, er hat seine Einheit mit Unterstützung einer Panzerdivision in die ehemalige Nazi-Hochburg geführt. Filmwerk hat ausreichend Erfahrung mit der Umsetzung dokumentarischer Stoffe, unter anderem ist ein Film über Hitlers Salonwagen anhand eines fiktionalen Zugführers, des identischen Kanzlerzuges, der Kanzler Willy Brandt 1970 zum ersten deutsch-deutschen Treffen transportiert hat.

Fähigkeiten: Deutsch, Artikel schreiben, Storyboard

Über den Arbeitgeber:
( 0 Bewertungen ) Kulmbach, Germany

Projekt-ID: #29389180